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Mal ganz abgesehen davon, dass ich seit dem Krabbelalter ganz wild auf „Vierbeiner“ bin, gehe ich seit 16 Jahren intensiv mit diesen treuen Begleitern um.
Da der Begriff „Hundetrainer“ nicht geschützt ist und sich wirklich jeder so nennen kann, beendete ich im Juli 2009 mit
Deutschlands erster behördlich anerkannten Zertifizierung für Hundetrainer/innen und Verhaltensberater/innen
(Die Tierärztekammer Schleswig-Holstein hat, in Verbindung mit dem Innenministerium Schleswig-Holstein und mit Experten aus den Bereichen Tiermedizin/Verhaltenstherapie, Praxis und Wissenschaft, Qualitätskriterien für Hundetrainer/innen und deren Umsetzung in Form einer Prüfung entwickelt. Der erfolgreiche Abschluss der Prüfung stellt dann eine Zertifizierung der Tätigkeit der jeweiligen Person dar. Die gültigen Regelungen gelten bundesweit.)
mein Studium, um mich damit klar abzuheben und eine fachlich fundierte Ausbildung nach neuesten kynologischen Erkenntnissen nachzuweisen.
Damit können Sie Vertrauen und die ruhige Gewissheit haben, sich und Ihren Hund in wirklich kompetente Hände zu begeben.
Zusätzlich erhielt ich die Zulassung als anerkannte Sachverständige zur Erteilung von Sachkundebescheinigungen für Hunde bestimmter Rassen nach § 10 Abs. 3 LHundG NRW und für große Hunde nach § 11 Abs. 3 LHundG NRW, zur Durchführung von Verhaltensprüfungen zur Befreiung von Anlein- und Maulkorbzwang für Hunde bestimmter Rassen nach § 10 Abs. 2 LHundG NRW. Näheres finden Sie unter Behördliches
Mein Studium umfasste:
Praktische Woche
Leitung: Michael Grewe, Nadin Matthews
Artgerechte Hundeerziehung und Prinzipien der Hundeausbildung in Theorie und Praxis
Grundlagen für den artgerechten Umgang mit Hunden in Ausbildung, Therapie und Familie
Einführung in die Kynologie
Leitung: Dr. Hellmuth Wachtel, Dr. Walter Reulecke, Michael Grewe
- Was beinhaltet der Begriff Kynologie? Entwicklungsgeschichte unseres Haushundes.
- Einfluss der kulturellen Entwicklung der Menschheit.
- Wo steht die Kynologie und ihr wissenschaftlicher Anspruch heute?
- Keine Tierart ist in ihrem Erscheinungsbild und in ihrem Verhalten so vielschichtig wie der Hund. Was lässt sich genetisch daraus ableiten und belegen?
- Hundeerziehung, mit ihrer Komplexität in Bezug auf Modeerscheinungen, emotionaler Kunstgebilde und der Problematik um den "richtigen Weg", sind ein fester Bestandteil der heutigen Kynologie.
Stammesgeschichte, Ökologie und Biologie des Wolfes
Leitung: Gesa Kluth, Ilka Reinhardt
Evolution der Säugetiere, insbesondere die Stammesgeschichte der Familie der Hundeartigen Raubtiere (Canidae) und der Gattung Canis mit Koyote, Schakal und Wolf. Welche Selektionsfaktoren haben ihre Anatomie und Physiologie, ihre Sinnesleistungen und ihr Verhalten besonders bestimmt?
Verbreitung und Ökologie des Wolfes und seine Stellung im Naturhaushalt.
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Anatomie, Physiologie und Gesundheit des Hundes (Teil 1)
Leitung: Dr. Monika Schroedter, Nicole Kieschnick
- Bewegungsapparat
- Magen-Darm-Trakt
- Harn- und Geschlechtsorgane
- Infektionskrankheiten
- Impfungen
Anatomie, Physiologie und Gesundheit des Hundes (Teil 2)
Leitung: Dr. Monika Schroedter, Nicole Kieschnick
- Endokrinologie
- Herz-Kreislaufsystem
- Parasiten
- Zentrales Nervensystem
Erste Hilfe beim Hund
Leitung: Dr. Monika Schroedter, Christine Führer
Gesunder Hund – Kranker Hund
- Möglichkeiten, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und sogar zu verhindern
- Praktisches Üben einer allgemeinen Untersuchung.
- Anlegen einfacher Verbände zur ersten Versorgung,
- Erstversorgung von Bissverletzungen
- Notfälle – Notfallmaßnahmen
- Ansätze der Physiotherapie
- Massage
Genetische Grundlagen der Hundezucht
Leitung: Dr. Iris Mackensen-Friedrichs, Dr. Hellmuth Wachtel
Nichts bedroht den Hund heute in seiner Integrität, in seiner körperlichen und seelischen Unversehrtheit, ja sogar punktuell in seiner Existenz so sehr, wie die Zucht. Tatsache ist, dass in keinem Bereich des Hundewesens so viele und für Hund und Mensch so folgenschwere Fehler gemacht werden!
- Grundlagen der allgemeinen Genetik
- Populationsgenetik,
- Ursachen und Folgen der Reinzucht in genetisch voneinander isolierten Populationen
- Erbkrankheiten
Körpersprache des Hundes
Leitung: Nadin Matthews, Silke Plagmann
Hunde kommunizieren in erster Linie mittels Körpersprache.
Dabei reicht es nicht, sich auf einzelne Körperteile zu konzentrieren, sondern die gesamte Körperhaltung ist zu betrachten.
- Sozialverhalten
- Rassespezifisches Verhalten
Kommunikation zwischen Mensch & Hund - Grundsätze der Körpersprache
Leitung: Rainer Dorenkamp
Durch unser ausgefeiltes Sprachsystem und der fortschreitenden Verdigitalisierung unserer Kommunikation verkümmert unsere Körpersprache.
Der Hund, als körpersprachlich kommunizierendes Wesen, braucht unsere deutlichen Signale.
Beim Umgang mit ängstlichen und aggressiven Hunden ist eine gute Körpersprache von entscheidender Bedeutung.
Videoaufzeichnungen und –analyse
Welpenentwicklung und Erziehung - Aufbau und Moderation einer Welpengruppe
Leitung: Bettina Bannes-Grewe
Die Trainer von Welpengruppen haben in der Hundeerziehung den wichtigsten Auftrag, legen sie doch den Grundstein für eine förderliche Entwicklung des Welpen zum erwachsenen Hund.
Allzu häufig wird dieser Tätigkeitsbereich aus dem Spektrum der "Hundeberufe" aber nur belächelt.
- Inhaltlichen Aufbau und sinnbringende Gestaltung von Welpengruppen
- Entwicklungsphasen des Welpen
- Anforderungen an Welpenbesitzer
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Rassen des Hundes
Leitung: Gerd Leder
Aus aller Herren Länder treffen sich alljährlich Züchter und solche die es sein wollen, um ihre Hunde beurteilen und bewerten zu lassen.
- Wie sind Rassen entstanden?
- Warum sehen sie so und nicht anders aus?
- Welche Nachteile hat eine Zucht, die auf rein optischen Kriterien basiert?
- Ausstellungswesen in Deutschlang kritisch hinterfragt!
Möglichkeiten und Grenzen von Spiel und Beschäftigung bei Haus- und Familienhunden
Leitung: Rainer Dorenkamp, Lisa Kloeckner
Viele Haus- und Familienhunde gehören heute zu Rassen, die früher als Jagd-, Schutz-,Wach-, Hüte- oder Herdenschutzhunde eingesetzt wurden oder z.T. heute noch gebraucht werden. Aber nicht nur Gebrauchshunde, alle Hunde müssen eine sinnvolle Beschäftigung haben, sollen sie nicht körperlich, sozial oder - je nach ihrer Veranlagung - auch geistig unterfordert sein. Nicht jeder Jagdhundbesitzer möchte aber den Jagdschein machen, nicht jeder Border Collie Besitzer kann eine Herde Schafe halten.
- Wie kann man seinen Hund sinnvoll beschäftigen?
- Welche Folgen ergeben sich aus den verschiedenen Formen des Spiels und der Arbeit?
- Folgen und Gefahren von unreflektierten Beutespielen
- Vermischung der Antriebe von Spiel, Jagd und Aggression
Wie lernt der Hund? - Grundsätze des Lernverhaltens
Leitung: Nadin Matthews, Nicole Kieschnick
Wieso müssen Menschen eine Übung wie "Sitz" mit ihrem Hund zweitausend Mal wiederholen, während der Hund gleich beim ersten Mal verstanden hat, wie man einen Mülleimer ausräumt?
Lernverhalten mehr ist als ein Konditionierungsprozess und findet nicht nur dann statt, wenn „Mensch“ es will.
Ethogramm des Hundes
Leitung: Bettina Bannes-Grewe, Britta Hergenhan
Das Verhaltensinventar ist Grundlage aller weiteren ethologischen Untersuchungen einer Tierart.
- Verhaltensbeobachtungen an Hundegruppen genauestens erfassen
- Verhaltensinventar (Ethogramm) erstellen.
Leinenführigkeit - Technik und Didaktik
Leitung: Nadin Matthews
Orientierung des Hundes am Menschen als Grundlage zur Lösung vieler Verhaltensprobleme.
- - Orientierung ohne und mit Ablenkung
- - Videoanalyse zur Verbesserung der Körpersprache
- - Vermittlung der Technik
Arbeit mit ängstlichen Hunden
Leitung: Nadin Matthews
Ängstliche Hunde können eine größere Herausforderung sein als aggressive Hunde. Doch auch diesen Hunden muss man die Chance geben, Orientierung am Menschen zu lernen, Sicherheit und Ruhe zu gewinnen.
- Welche Formen von Angst gibt es?
- Wie geht man auf einen ängstlichen Hund zu und wie hilft man einem Hund in seiner Angst?
- Was unterscheidet die Arbeit mit einem ängstlichen Hund von der Arbeit mit anderen Hunden?
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Arbeit mit aggressiven Hunden für Einsteiger
Leitung: Michael Grewe, Rainer Dorenkamp
- Einstieg in die Problematik, Emotionaler Umgang mit Aggression
- Einordnung verschiedener Aggressionsformen
- Handlungskonzept
- Verschiedene Vorgehensweisen zur Problemlösung
- Einschätzung und Ansätze der Neu-Orientierung.
Arbeit mit aggressiven Hunden für Fortgeschrittene
Leitung: Nadin Matthews, Michael Grewe
Viele Hunde landen heute schnell im Tierheim oder bei Vermittlungsstellen, weil sie aggressiv sind.
- Problemverhalten testen
- Lösungen im Umgang mit aggressiven Hunden erarbeiten und umsetzen
Jagdverhalten
Leitung: Michael Grewe
Unkontrollierbares Jagdverhalten von Hunden ist eines der Hauptarbeitsfelder von Hundetrainern. Um den Hundehaltern bei der Problemlösung effektiv helfen zu können, ist ein überdurchschnittliches theoretisches Wissen und praktisches Können unabdingbar.
- rassespezifisches Jagdverhalten
- Weichenstellung in der Welpenentwicklung
- Anwendung lerntheoretischer Grundsätze
- Was können Hundehalter leisten und umsetzen? Welche Lösung passt zu welchem Hund?
Das Verhalten des Hundes 1 - Die ontogenetische Entwicklung
Leitung: Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Michael Grewe
Die elementaren Grundkenntnisse vom Verhalten des Hundes werden in einer 5-teiligen Verhaltensreihe, zusammen mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen vermittelt.
- Verschiedenen Entwicklungsphasen im Leben des Hundes
- Wie lassen sich diese Phasen voneinander unterscheiden und definieren?
- Motorische, sensorische und soziale Entwicklungsstadien junger Wölfe
- Vergleich mit der Entwicklung von Hundewelpen im Verband mit dem Menschen
- Rolle des Menschen in der Entwicklung seines Hundes
- Entwicklung der sozialen Kompetenz
- "An"-Bindung an den Menschen
Das Verhalten des Hundes 2 - Die Kommunikation
Leitung: Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Nadin Matthews
Hunde sind die besten Verhaltensforscher: Während wir noch auf sie einreden, wissen sie schon, was wir als nächstes tun werden. Woher?
- Körpersprache, geruchliche und taktile Signale
- Darstellung der Hunde ihrer Emotionen gegenüber Artgenossen und Menschen
- Veränderung der Kommunikation durch das enge Zusammenleben mit dem Menschen
- Erkennen und Beurteilen kommunikativer Prozesse in ihrer Bedeutung für den Umgang mit Hunden
Das Verhalten des Hundes 3 - Spiel - und Aggressionsverhalten
Leitung: Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Michael Grewe
Eine der aufregendsten und zugleich wichtigsten Bereiche im hundlichen Verhalten ist der Bereich des Spieles.
- Spiel der Welpen untereinander und mit dem Hundehalter
- soziale Lernerfahrung und Fähigkeit, sich im sozialen Kontext einer Beziehung Mensch-Hund sowie
- Hund-Hund angepaßt zu verhalten
- Jagdverhalten und Erkundung der unbelebten Umwelt
- Erfahrungen, die junge Hunde im Spiel und in aggressiven Auseinandersetzungen in ihrem
- Welpenverband, später in der Welpengruppe und mit ihren Menschen machen, sind für ihre weitere Entwicklung und die Formung ihres Verhaltens ausschlaggebend.
- Erfahrungsdefizite können zu erheblichen Störungen im Sozialverhalten bis hin zur Familien- und Gesellschaftsunfähigkeit eines Hundes führen.
- fachliche Erläuterung von Funktionen und Motivationen des Aggressionsverhaltens
- inhaltliche Auseinandersetzung mit den vermeintlich "neuen Wegen" in der Hundeerziehung und ihren fatalen Defiziten.
Das Verhalten des Hundes 4 - Die domestikationsbedingten Veränderungen
Leitung: Dr. Dorit Feddersen-Petersen
- Entwicklungs- und Kulturgeschichte des Hundes
- biologische und kulturelle Kräfte, die den Hund im Laufe seiner Geschichte geformt haben
- Verhalten der Hunde im Bezug auf das Verhalten der Wölfe
- Ursachen und Folgen der domestikationsbedingten Veränderungen
- geografisch bedingte Selektionsbedingungen
- veränderte Vorstellungen und Erwartungen des Menschen wirken selektiv auf unsere Hunde
Das Verhalten des Hundes 5 - Sozialverhalten und soziale Organisation
Leitung: Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Nadin Matthews
- Wesenstest als Anlass die unterschiedlichen Strukturen sozialen Zusammenlebens zu sehen
- verschiedenen Formen kämpferischer Auseinandersetzungen,
- Hierarchie
- ressourcenabhängige und ressourcenunabhängige Rangordnungen
- Ausdruck und Funktion der Rangordnung
- Status, Beziehung, Stärke und Exklusivität der sozialen Bindung,
- Empathie, Freundschaft, Liebe, Treue.
Verhaltenstherapie und Verhaltensmodifikation 
Leitung: Nadin Matthews
Die volle Bandbreite von Angst, Aggression und Verhaltenstörungen wird gezeigt.
Besitzer mit ihren schwierigen Hunden werden befragt.
Problemverhalten wird vorgeführt und notwendigen Schritte zur Lösung des Problems erarbeitet.
- Durch Übungen einen Überblick über Techniken und Hilfsmittel erhalten
- Durch individuelle Lösungen werden Angst, Aggression und Verhaltensstörung in einem Handlungskatalog erfasst.
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Grundlagen der Gesprächsführung und Kommunikation
Leitung: Nadin Matthews
- Grundlagen menschlicher Kommunikation
- Unterschiedliche Gesprächstechniken
- Aufbau eines systemischen Beratungsgesprächs
- Persönliche Darstellung
Beratungswoche - Beratung im Rahmen von Mensch-Hund-Beziehungen
Leitung: Nadin Matthews, Jörg Matthews
- Gespräch und Arbeit mit dem Kunden
- Frage nach der Struktur
- 6-Phasen-Modell zum Aufbau eines Erstgesprächs
- Gesprächs-Techniken
- Spaß am Erklären und Beraten
Während meiner Arbeit in Tierheimen, Hundeschulen und -pensionen habe ich am meisten von unseren Vierbeinern selbst gelernt.
Literatur:
- Dr. Hellmuth Wachtel – Hundezucht 2000
- (Populationsgenetik für Hundezüchter und andere Kynologen)
- Dr. Dorit Feddersen-Petersen – Hunde und ihre Menschen
- – Hundepsychologie
- – Ausdrucksverhalten beim Hund
- Dr. Udo Gansloßer – Verhaltensbiologie für Hundehalter
- Sabine Winkler – So lernt mein Hund
- Henry R. Askew – Behandlung von Verhaltensproblemen bei Hund u. Katze
- (Ein Leitfaden für die tierärztliche Praxis)
- John Fischer u a. – Verhaltensstörungen bei Hund und Katze
- Eberhard Trumler – Mit dem Hund auf Du
- – Hunde ernst genommen
- Turid Ruugas – Calming signals
- Konrad Senglaub – Wildhunde – Haushunde
- Erik Zimen – Der Wolf
- Günther Bloch – Timberwolf Yukon & Co
- Hans-Ulrich Grimm – Katzen würden Mäuse kaufen
- Dorothée Schneider – Die Welt in seinem Kopf
- Hoefs / Führmann – Erziehungsprogramm für Hunde
- Lübbe / Thurau – Das Buch vom Apportieren
- F. v. Buddenbrock – Mantrailing für den Realeinsatz
- Del Amo – Spiel- und Spaßstunde für Hunde
- Gabriele Niepel – Welpenspielstunde
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